Wings for life World Run 2015

Um Sieben Uhr ging es Heute los. Andreas und David haben mich mit dem Auto abgeholt. Die Fahrt verläuft angenehm stressfrei. In St. Pölten angekommen gehen wir noch auf die Suche nach einem Bankomaten und stellen dann das Auto auf gewohntem Platz vor dem Baumax ab. Wir spazieren das Stück hinunter zum Sportzentrum. Wir machen einmal die Runde über das Gelände und nehmen dann unsere Startnummer und die Startersackerl entgegen. Im Verplegungszelt trinken wir noch etwas, bevor wir uns auf den Rückweg zum Auto machen.

Wir haben das Gelände noch nicht verlassen, da läutet mein Telefon. Michael steht zusammen mit Sandra und Gerald im Stau. Weil sich das von der Zeit nicht mehr ausgeht das sie vor 12 Uhr ihre Startnummern abholen, gehen wir noch einmal zurück. Das Ganz noch einmal. Mit sechs Startsackerl beladen machen wir uns auf den Weg zum Auto.Um zehn nach Zwölf kommen die drei dann endlich auf dem Parkplatz an und wir können unsere Packerl weiter geben. Wir gehen gemütlich vor in Richtung Sartbereich. Dort gibt es gleich die erste Änderung zum vorigen Jahr. Die Chips werden nicht vor dem Start zwischen den Catcher Cars aktiviert. diese befinden sich direkt an der Startlinie. Die Chips werden direkt beim Start aktiviert.

Eine halbe Stunde vor dem Start wird das allseits beliebte Ritual von Aufwärmübungen und anderen Spielereien begonnen. Hannes Arch darf wider zeigen was man mit einem Flugzeug eigentlich nicht machen kann, es aber trotzdem geht.Dann wird noch eine 20 m lange Österreich Flagge mit dem Wings for life Logo über die Starter ausgebreitet. Dann ist es so weit.

Die Jäger können es nicht mehr erwarten und der Moderator muss seinen Countdown vorzeitig im Lärm der Böller Schüsse beenden. Damit setzt sich das Feld in Bewegung. 7000 Frauen und Männer allen Alters. Das ist ein Spaß. Wie üblich ist das Gedränge auf den ersten zwei Kilometern recht heftig und ich verliere Andi auch sofort aus den Augen. Da einige einsehen das sie dieses Tempo nicht länger halten können löst sich der Knäuel rasch auf und das Tempo liegt für mich ganz gut um die 5 Min/km. In der Innenstadt gibt es die nächste Änderung. beim LKH St. Pölten biegen wir links ab. Im Jahr davor sind wir gerade weiter gelaufen. Son bald aber finden wir auf die alte Strecke zurück. Über die Traisen verlassen wir die Stadt. Jetzt geht es hinaus aufs Land.

Ich erreiche gerade Km 7, da höre ich wieder unsere Jäger mit der Böller Kanone. Das Zeichen das das Catcher Car gestartet ist. Bis Pottenbrunn geht es weiter sechs Kilometer immer gerade aus. Wir biegen links in den Ort hinein. Dann geht es ein gutes Stück durch den Wald. Hier ist es sehr angenehm zu laufen. Aber dann erwischt uns der Wind. Auf den freien Flächen drückt er gnadenlos von Vorne gegen an.

In Oberwinden wurde eine zusätzliche Schleife eingebaut. Jetzt erreichen wir Herzogenburg. Im Vorjahr war hier ein Volksfest. Heuer gibt es zwar kein Fast, aber weniger Leute sind hier trotzdem nicht. Am Hauptplatz geht so richtig die Post ab. Auch die Energie kommt wieder zurück. Zwar zieht es und zwickt es hier und da schon etwas aber von Fertig noch keine Rede! Die fünf Minuten werden immer schwerer zu halten.

Dann passiere ich die Marke vom vorigen Jahr. Alles andere ist jetzt nur noch Zugabe. Ich passiere die Tafel mit 27 km als mich der Radler anweist rechts zu bleiben. Mist Jetzt ist es also soweit. Noch einmal gebe ich so richtig Gas und kann das Auto dach tatsächlich noch fast einen weiteren Kilometer hinter mir halten. nach dem passieren der 28 km Tafel ist es bei mir aber leider dann auch mit den Kräften zu Ende. Ich muss die Ziellinie schweren Herzen ziehen lassen.

Kurz darauf holt mich Andi wieder ein. gemeinsam gehen wir das zum Glück kurze Stück zur nächsten Labestation. Wir gönnen uns dort eine Dose Cola und nutzen die Gunst der Stunde und steigen sofort in den dort wartenden Bus ein. Auch eine Lektion die wir im Vorjahr gelernt haben! Mit dem Bus geht es retour zum Sportzentrum wo David schon auf uns wartet. Am Auto treffen wir auch Michael wieder.

Mit den Ergebnissen können wir alle zufrieden sein:

David: 16,35 km

Michael: 25 km

Andreas: 27,67 km

Thomas: 28,05 km

Freue mich schon aufs nächste mal. Wo auch immer!

Das war der Wings for life World Run 2015!!

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