10. Gardasee Marathon 2016

Am Wochenende ist der 10. Gardasee Marathon über die Bühne gegangen. Andreas und ich waren mit dabei. Am Donnerstag ging es mit dem Auto nach Italien. In Malcesine haben wir wieder in der Ca`Vecia Quartier bezogen. Diesesmal hat uns der See nicht mit Kilometerlangen Staus sondern mit Regen und starkem Wind begrüßt. Nach dem wir unser Zimmer bezogen hatten, gab es noch ein Hervorragendes Abendessen im Restaurant des Hauses.

Der Freitag hat im Grunde gleich begonnen wie der Donnerstag geendet hat. Starker Wind und Regen. Darum haben wir unsere Badesachen eingepackt und sind nach Torbole gefahren um unsere Startnummern für den Marathon am Sonntag zu holen. Das gestalltete sich dann etwas schwierig. In Torbole gab es keinerlei hinweise darauf wo das ganze stattfinden soll. So drehten wir mit dem Auto ein paar Runden durch den Ort,  bis uns in einer Seitengasse ein großes Zelt auffiel. Und tatsächlich gab es dort die Startnummern. In dem riesigen Zelt befanden sich nur ein paar Leute, und die Szene wirkte irgentwie recht komisch in diesem großen Zelt. Dementsprechend schnell ging dann auch alles von statten. Danach ging es dann in die Garda Thermae.  Eine sehr nette kleine Therme mit leicht salzigem Thermalwasser und einem sehr schönen Wellnesbereich. Das Personal ist sehr freunlich und die Aussicht ist einfach herrlich. Am Abend besuchten wir dann das Restaurant Garden in Malcesine. Das Essen war wie immer hervorragend. Auch wenn das Licht mal kurz aus war, weil der Sturm ein kleines Kaos in die Stromversorgung brachte.

Am Samstag hat der Regen dann aufgehört. Darum wollten wir die Zeit nutzen und uns die andere Seite das Sees ansehen. Also ging es mit dem Auto einmal rum nach Limone sul Garda. Dort war gerade der Limone Sky X Race. Ein Traillauf. Da konnten wir die Sieger beim Einlaufen anfeuern. Danach haben wir uns den sehr schönen Altstadtkern angesehnen. Die Zitronengärten „Castello“ angesehen, die in mühevoller Arbeit wieder instand gesetzt und bepflanzt worden sind. Es ist sehr interessant die vielen verschiedenen Zitronen zu sehen. Auch die Geschichte der Zitronenpflanzung in Limone ist höchst interessant.

Danach ging es am See weiter nach Süden. Dort haben wir uns dann den Botanischen Garten von Andrè Heller angesehen. Ein sehr schöner Naturbelassener Garten mit einer vielzahl an verschiedensten Pflanzen. Mit dem vielen Wasser und den unterschidlichen Sitzgelegenheiten ladet der Garten ein sich einfach hin zu setzen und inne zu halten. Mit den verschieden Zohnen hat er einen sehr schönen Garten geschaffen der für jeden etwas bietet.

Sonntag sechs Uhr geht der Wecker ab. Jetzt ist es soweit. Nach dem Frühstück noch mal kontrolliert ab alles mit ist was gebraucht wird machen wir uns mit leichtem Bauchweh aus den Weg nach Malcesine um den Start zu suchen. Die Unterlagen sind nur sehr wage gehalten und als wir dort ankommen hat gerade der Aufbau des Startbereichs begonnen. In Italien haben sie es dann anscheinend doch nicht so eilig. Der Laster mit unseren Kleidersäcken fährt auch erst eine dreiviertel Stunde später als er soll. Bis zehn Minuten vor dem Start ist eigentlich noch garnicht klar in welche Richtung wir dann starten werden. Eine große Gruppe von Icländern versucht die Stimmung mit einer Tanzeinlage unter dem Startbogen anzuheizen. Dann wird endlich Aufstellung genommen. Startblöcke von denen in der Ausschreibung berichtet wurde gibt es hir keine, aber das macht nichts. So groß ist das Starterfeld nicht das das nötig wäre. Dann wird das Rennen ganz zu unserer Verwunderung sogar Pünktlich gestertet. Ein rieser Pulk an Läufern versucht durch die enge Gasse auf die Hauptstraße zu kommen. Das Gedränge ist recht groß zu beginn. Aber auf der Hauptstraße ist mehr Platz und das Feld rückt auseinander. Erst geht es acht Kilometer nach Süden. Immer in leichtem auf und ab bis Brenzone. Dort wird gewendet und es geht retour nach Malcesine. Langsam schaft es die Sonne über die Berge auf unsere Seite des Sees und die Temperaturen steigen. Dann kommen die ersten Tunnel und Gallerien auf dem Weg nach Torbole. Wo genau kann ich nicht sagen aber bei kilometer 20 hat meine Uhr plötzlich einen Kilometer voraus im vergleich zur beschriftung der Stercke. Die Aussicht ist einfach unglaublich. Aber leider macht sich das hohe anfangstempo bemerkbar. Das Tempo geht rasch bergab. Durch die Tunnel kommt uns dann noch ein Radrennen entgegen. Soviel zu gesperrten Strecken. In Torbole angekommen steppt der Bär. Die Leute Feuern einen an als wäre man der Führende im Rennen. Aber hier geht es erst einmal am Ziel vorbei. Sind ja leider erst dreissig Kilometer. Der Kurs für direckt am See entlang in Richtung Riva. Im Slalom geht es zwischen Spaziergehern und Radfahrern zur Wende und durch den Tunnel zurück. Dann nach links vorbei an der Therme. In der Brütenden Hitze kein Wasser in sicht sind wir kurz vor dem streichen der Segel. Dann entdecken wir wieder dar rettende Nass. Auf einem Radweg geht es wieder retour nach Torbole. Bei der nächsten Labestation wird uns erklärt das es nur noch zwei Kilometer ins ziel sind. Komisch keine hundert meter weiter steht das Schild mit der Kilometerangabe 39?? Wiederzurück in Torbole geht es direkt in Richtung See. Über eine Fußgängerbrücke weiter direckt zum Strand. Am See entlang winden wir uns durch Spziergänger und Schaulustige. Dann ist ganz plötzlich aus dem Nichts das Ziel da. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr treibe ich Andreas noch mal an Gas zu geben. Das geht sich sogar unter vier Stunden noch aus!! Dann ist es endlich geschafft, wir sind im Ziel angekommen. Laut meiner Uhr in 3:59,20 min. Offizielle Zeit habe ich leider noch keine finden können. Übrigens Die Kilometertafeln waren falsch aufgestellt. Irgentwo war eine Tafel ausgelassen worden. Daher war die Uhr immer einen Kilometer voraus!

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Im Ziel gab es leider keine Beschriftung. Das Zelt mit den Getränken und der Stärkung haben wir gefunden aber unser Gewand war da schon schwerer zu finden. Mit Deutsch oder Englisch konnte man sich leider nicht verständigen. Erst ein Deutsches Pärchen konnte uns dann sagen wo wir unsere Kleider wieder bekommen. Mit dem Schiff ging es dann von Torbole über Limone retour nach Malcesine wo David schon auf uns wartete.

Im Großen und ganzen war das eine sehr Gelungene Veranstaltung. Die Strecke bietet eine tolle Aussicht. Die Stimmung ist seht gut. Wenn auch etwas Kaotisch organisiert. Das einzige was zu bemängeln wäre ist die abschnittweise dürftige Streckensperrung. Im Großen und Ganzen aber sehr empfählenswert!

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  1. […] das Wetter wurde von Stunde zur Stunde besser, am letzten Tag war es fantastisch, der Tag an dem der Marathon statt […]

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